Die Anfänge…

Ich möchte mich kurz vorstellen und warum ich mich dazu entschieden habe, diesen Blog zu starten.
Mein Name ist Andy und ich komme aus Hessen/Deutschland und bin ein sogenannter „Schrauber“. So werden die Personen bezeichnet, die Nichts besseres zu tun haben als voller Freude Fahrräder und  ähnliches zu montieren oder zu reparieren. Die ersten Versuche, Fahrräder zu reparieren, sind eine Weile her. Ich war 13 Jahre alt und hab einen Ferienjob gebraucht, heute bin ich 38 Jahre alt und liebe meinen alten Ferienjob noch immer.
Konnte der Junge nicht etwas „Vernünftiges“ lernen… Ja hat er, aber das Leben schlägt gerne mal ein Schnippchen. Also habe ich vor Jahren meine Obsession zu meinem „Beruf“ gemacht.

Ich besitze Hunde seid 1998.

Alles fing damit an, daß ich als junger 16 jähriger durchgeknallter Mountainbike Sportler in meinem Radladen meines Vertrauens aufgeschlagen bin. Da wurde mir so ein Typ vorgestellt. So ein langes Elend, schwarze kurze Haare, ein paar Jahre älter als ich, der hieß Peter Hummel, und neben Ihm stand ein unglaublich schöner Hund, die Kioma. Wie Frankfurter halt so sind, wurde erst mal eine Runde „gebabbelt“. Der Kerl hatte mir dann erzählt , daß er ein paar Jahre mit seinen Hunden in den Alpen gelebt hatte und was für Ihn seine Hunde bedeuten und was er Alles mit Ihnen erlebt hat. Bei einem 16 jährigen jungen Kerl, der schon immer Hunde und die Natur geliebt hat, hinterlässt das  seine Spuren.

2 Jahre später war es dann soweit…

Willkommen Zoe… (eine Enkelin von Kioma !!!)

Zoe von Silke Welt

Mit Ihr habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht. Am Feldberg/Taunus bin ich oft mit Ihr Mountainbike gefahren. Da war aber noch keine Rede vom Zughundesport. Ich hatte Sie ausschließlich immer im „Free Run“ dabei. Leider ist Sie irgendwann schwer erkrankt und war nicht mehr mehr belastbar. Ab dann hatte ich ein 40 Kg schweres Kuscheltier. Dankbar Sie haben zu dürfen, war ich immer, egal ob gesund oder nicht. An meine Hunde lasse ich nichts kommen. In den letzten Jahren habe ich feststellen müssen, daß in der Wettkampf Szene Hunde oft als Objekt angesehen werden. Dort hat der Hund als Lebewesen oft keine Bedeutung. Diese Menschen haben es nicht verstanden um was es geht wenn man mit Hunden arbeitet… nicht um Leistung!!! Auch wenn Leistung natürlich einen gewisse Grundlage darstellt. Entweder man steht hinter seinen Hunden oder nicht… das heißt für mich Treue und Loyalität. Wenn jemand 150 Hunde hat, mit denen jeden Tag arbeitet und diese trainiert, schafft man es auch nicht zu jedem Hund eine persönliche Bindung aufzubauen, wie auch, aber Treue und Loyalität kann jeder seinen Hunden geben… die Hunde machen dies auch.

Zoe 11er Wurf 2002

Einen Wurf hat Sie mir noch geschenkt, auch wenn dieser nicht geplant war. Es waren gleich 11 Stück, jede Stunde eine kleine Welpe. Der Wurf war eine echte Tagesaufgabe. Der Stress hat mir gleich mal einen Gürtelrose beschert. Ein bisschen Spaß muss sein. Eine Hündin habe ich behalten, Aida. Sie ist noch immer Teil unserer kleinen Gemeinschaft und wird mir immer am nächsten sein. Sie ist die Erst-Geborene und zu Ihrer besten Zeiten war Sie ein Kraft Monster. Durch Sie bin eigentlich erst richtig zu Zughundesport gekommen, ich konnte Sie nicht mehr auslasten, da musste ein Scooter angeschafft werden. Mein erster Scooter war Suedpfalzadventures XH-1, heute fahre ich einen Tektoss Wildcat.